Jugendstil

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Richard Riemerschmid drei Likörflaschen

um 1910, Entwurf für die Münchener Likör- und Essigfabrik seines Bruders Anton Riemerschmid, rot brauner Steinzeugscherben matt bemalt und farblos glasiert, als Äpfel und Birnen gestaltet, an den Ausgüssen minimal bestoßen, H 12,5 und 17 cm.

Katalog-Nr.: 2526
Limit: 100,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Richard Riemerschmid seltene Kanne

Entwurf 1903, Ausführung Reinhold Merkelbach Grenzhausen, Prägemarke, Modellnummer 1773, graues Steinzeug, Bemalung in hellem Grün und Blau, geformter und angesetzter Henkel mit gedrückten Verzierungen, am Henkel ein unbedeutender Herstellungsfehler, sonst sehr gute unbeschädigte Erhaltung, H 23 cm. Quelle: Jürgen Schimanski, Westerwälder Steinzeug des Jugendstils, S. 64, Nr. 48.

Katalog-Nr.: 2527
Limit: 2500,00 €, Zuschlag: 1800,00 €

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Westerwald Bierkanne Jugendstil

Entwurf Joseph Hahn um 1903, Ausführung Reinhold Merkelbach Grenzhausen, Modellnummer 1982, graues Steinzeug, salzglasiert und kobaltblau bemalt, gute Erhaltung, H 28,5 cm.

Katalog-Nr.: 2528
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Bierkrug Jugendstil

datiert 1912, Herstellermarke Merkelbach & Wick Grenzhausen, graues Steinzeug bunt bemalt, schauseitig Spruch: Trinken und Fröhlichkeit kommt mir zu jeder Zeit, seitlich Kartuschen mit stilisierten Blüten, gewölbter Zinndeckel, graviert: ”Karlmunde s./l. Leibfuchs Theo Lorenz, z. fr. Erg. S.S. 1912”, gute Erhaltung, H 17 cm.

Katalog-Nr.: 2529
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Jugendstilbierkrug

datiert 1918, Herstellermarke Merkelbach & Wick Grenzhausen, graues Steinzeug salzglasiert, farbig bedruckt und emailliert, schauseitig trinkendes Paar in Kartusche, Spruch: ”Lob, Preis und Dank dem der das Bier erfand”, Dekornummer 1488, reliefierter Zinndeckel mit Besitzermonogramm H.G., gute unbeschädigte Erhaltung, H 20 cm.

Katalog-Nr.: 2530
Limit: 120,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Villeroy & Boch Bierkrug Jugendstil

um 1905, Prägemarke V & B Mettlach, Modellnummer 3078, Dekorstempel 491, eingefärbtes Feinsteinzeug, schlanke Form, über dem Stand reliefierter Wellendekor, umlaufende Bordüren aus Wellenbändern, sehr gute unbeschädigte Erhaltung, H 15 cm.

Katalog-Nr.: 2531
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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Drei Fliesen Jugendstil

um 1910, ungemarkt, eine mit reliefiertem strengen Liniendekor und kobaltblauer Glasur, die beiden anderen mit stilisierten Floralismen, etwas Alterscraquelé, zwei gebraucht, je 15 x 15 cm.

Katalog-Nr.: 2532
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 40,00 €

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Fünf Fliesen Jugendstil

um 1905, gemarkt Servais Werke A.G. Ehrang, heller Scherben, kobaltblau und seladongrün glasiert, zwei mit stilisiertem Baummotiv, die anderen komplett kobaltblau, gute Erhaltung, je 15 x 15 cm.

Katalog-Nr.: 2533
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Kleines Andenkenbild Bornholm

um 1900, Michael Andersen eneret Rønne, rückseitig Prägemarke, grauer Scherben matt bemalt und vergoldet, flache Wandplatte, mittig gemuldet, darin wohl Blick auf die Burg Hammershus an der Nordwestseite der dänischen Insel Bornholm, darüber florale Reliefornamentik, zwei Ecken rückseitig minimal bestoßen, Altersspuren, Wandaufhängung, 15,5 x 15,5 cm.

Katalog-Nr.: 2534
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Konvolut Jugendstilfliesen

um 1900, Sammlung von 19 Stück, verschiedene Dekore, geometrische und florale Motive, eine mit fliegendem Vogel, meist gut erhalten, mit normalen Altersspuren, je 15 x 15 cm.

Katalog-Nr.: 2535
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 170,00 €

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Ofenkachel Jugendstil

um 1900, Schamotte pastelltonig glasiert, Landschaftsdekor mit Seerosenteich, geschweifter Rand mit Liniendekor, gute Erhaltung, 31 x 24 cm.

Katalog-Nr.: 2536
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 60,00 €

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Sechs Jugendstilfliesen

um 1905, gemarkt Villeroy & Boch Dresden, Steingut in Gelb und Gold bedruckt, elegantes stilisiertes Floralmotiv, wohl als Möbelfliesen gedacht, etwas Alterscraquelé, eine am Rand ganzflächig uneben und eine mit Fehlstelle am Rand, Vergoldung etwas berieben, je 15 x 15 cm.

Katalog-Nr.: 2537
Limit: 150,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Zehn Jugendstilfliesen

um 1900, rückseitig je ein geritztes Zeichen aus zwei Rauten, reliefierte Blüten, farbiger Gießbüchsdekor in grünlichen und gelblichen Tönen, ungebraucht, eine Ecke mit minimaler Fehlstelle, sonst sehr gute Erhaltung, je 15 x 15 cm.

Katalog-Nr.: 2538
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 160,00 €

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Zwanzig Jugendstilfliesen

wohl um 1900, undeutlich gemarkt, gepinselte Nummer A12, Steingut mit reliefierten Floralmotiven, farbenfroh glasiert, ungebraucht und in sehr gutem Zustand, je 15 x 15 cm.

Katalog-Nr.: 2539
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 220,00 €

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Bucheinband Darmstadt

in der Art von Hans Christansen, um 1910, Leineneinband mit geometrischem Druckdekor im Rapport als schwarzkonturiertes Schachbrettmuster in Blau und Creme mit überlagerten Olivenbändern in Gelb und gelben Eckpunkten, Vorderdeckel mittels Goldborte umrahmt, Einband eines unlinierten Schreibheftes mit ca. 30 Büttenblättern, Fadenbindung und floral gemustertem Schmuckvorsatz mit Händleretikett J. Ph. Leutner Darmstadt, Blätter partiell stockfleckig, Maße 20,5 x 16,5 cm. Quelle: Werkverzeichnis Hans Christiansen, von M. Zimmermann-Degen, S. 250, Abb. 50, ähnlicher Dekor einer Serviettentasche.

Katalog-Nr.: 2540
Limit: 200,00 €, Zuschlag: 0,00 €

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Prof. Max Klinger, ”Die Toteninsel”

Kahn mit Ruderer und weißer Gestalt vor einem Sarg auf eine steil aus dem mehr aufragende und mit Zypressen bewachsene Felseninsel zusteuernd, der Künstler Max Klinger setzte bei der hier vorliegenden Arbeit kongenial die III. Fassung der Toteninsel von Arnold Böcklin von einem Gemälde in eine Radierung um, der Galerist von Arnold Böcklin Fritz Gurlitt beauftragte Max Klinger die Radierung anzufertigen um die ohnehin große Bekanntheit der Toteninsel noch zu erhöhen, das von Böcklin entwickelte Bildthema fand selbst in der Literatur Niederschlag so zum Beispiel bei Heinrich Mann in „Die Göttinnen“, die 5 Versionen der Toteninsel wovon vier noch erhalten sind zählen zu den wichtigsten Gemälden des Symbolismus, Radierung, 1890, gleichmäßig stockfleckig, in ca. 11 cm breiten, figürlich geschnitzten Rahmen mit symbolistischer Thematik, auf neuer Rückwand montiertes Klebeetikett „Max Sinz Th. Lichtenberg Nachfolger Dresden Prager Strasse Kunsthandlung und Werkstätte für moderne Einrahmungen“ sowie Klebeetikett „Klinger Max L´ile aux morts Eau Forte - Signée dans la planche – bas droite 64 – 107 Cadre sculpté par l´artiste Collection Bernadotte Insel Mainau“, leicht wurmstichig, Falzmaß ca. 44 x 72 cm.Künstlerinfo: bedeutender dt. Graphiker, Maler und Bildhauer (1857 Leipzig bis 1920 Großjena bei Naumburg /Saale), Sonntagsschüler der Zeichenschule Bauer in Leipzig, studierte ab 1874 bei Karl Gussow und Ludwig Des Coudres an der Akademie Karlsruhe, 1875 Wechsel mit Gussow an die Akademie Berlin, erhält 1876 Akademiezeugnis mit Prädikat „Außerordentlich“ und Silberne Medaille, 1879 in Brüssel tätig, hier Schüler von Emile Charles Wauters, 1880 in München ansässig, ab 1881 Atelier in Berlin, Freundschaft zu Karl Stauffer-Bern und Bekanntschaft zu Alfred Lichtwark, Studien- und Arbeitsaufenthalte in Paris und Rom, 1892 Gründungsmitglied der “Gruppe der XI”, ab 1893 Atelier in Leipzig, 1897 zum Professor der Leipziger Akademie ernannt, Korrespondierendes Mitglied der Wiener Secession, 1901 Gründungsmitglied und ab 1906 Vorsitzender des Villa-Romana-Vereins, 1903 Erwerb des Weinberghäuschens in Großjena bei Naumburg, Quelle: Thieme-Becker, Wikipedia und Internet.

Katalog-Nr.: 2541
Limit: 1500,00 €, Zuschlag: 2400,00 €

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Wandbild Jugendstil

um 1910, massive Nussbaumplatte, dunkelgrün gefasst, mit aufwendig durchbrochener, mit Bandornamenten dekorierte Zinnmontierung, Maße 60 x 45 cm.

Katalog-Nr.: 2542
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 130,00 €

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Sammlung Wiener Werkstätte

bestehend aus Clutch, gesticktes Muster aus mehrfarbiger Seide, blaues Innenfutter, Stempel ”WW geschützt”, wohl Modeabteilung Wimmer-Wisgril, Maße ca. 14,5 x 21,5 cm, Erhaltungsmängel, Kette und Brosche Umkreis der Wiener Werkstätte, Briefumschlag der Wiener Werkstätte, Lesezeichen der Wiener Werkstätte A.G.Zürich und maschinenschriftliche Karte der Modeabteilung der Wiener Werkstätte an Ferdinand Zelina vom 20. 5. 1924.

Katalog-Nr.: 2543
Limit: 240,00 €, Zuschlag: 550,00 €

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Großes Tafeltuch Alois Bohla

Entwurf um 1900, Ausführung wohl Norbert Langer & Söhne, feiner cremefarbener Leinendamast mit floralem Jugendstildekor, umlaufende Bordüre sowie großes Mittelrechteck mit wiederholender Bordüre aus mehrteiligem Streifenband mit blütenakzentuierter Linienbegrenzung und anschließender, zum Mittelfeld emporstrebender und in sich geschlossener Zone aus Blütenbaum und flankierender Beerenhecke im Rapport, in den vier Ecken eingewebtes Künstlersignet AB (im Kreis) sowie ein gesticktes Besitzermonogramm VO, partiell fleckig, Maße 400 x 190 cm. Info: passend zu Position 2545 und 2546.Künstlerinfo: österr. Entwerfer und Designer (1864 in Freudenthal/Österreichisch-Schlesien bis nach ca. 1910 unbekannt), 1883–88 Kunstgewerbeschule Wien, danach Direktor und künstlerischer Leiter bei Norbert Langer & Söhne, Deutsch-Liebau/Mähren, 1907 Professor an der k.k. Lehranstalt für Textilindustrie in Brünn (tschech.: Brno), Quelle: Maß und Freiheit, Textilkunst im Jugendstil ..., von B. Hardtwig, Hirmer Verlag 2010.

Katalog-Nr.: 2544
Limit: 280,00 €, Zuschlag: 500,00 €

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Tafeltuch Alois Bohla

Entwurf um 1900, Ausführung wohl Norbert Langer & Söhne, feiner cremefarbener Leinendamast mit floralem Jugendstildekor, umlaufende Bordüre sowie großes Mittelrechteck mit wiederholender Bordüre aus mehrteiligem Streifenband mit blütenakzentuierter Linienbegrenzung und anschließender, zum Mittelfeld emporstrebender und in sich geschlossener Zone aus Blütenbaum und flankierender Beerenhecke im Rapport, in den vier Ecken eingewebtes Künstlersignet AB (im Kreis) sowie ein gesticktes Besitzermonogramm VO, kleine Liegeflecken, Maße 270 x 190 cm. Info: passend zu Position 2544 und 2546.Künstlerinfo: österr. Entwerfer und Designer (1864 in Freudenthal/Österreichisch-Schlesien bis nach ca. 1910 unbekannt), 1883–88 Kunstgewerbeschule Wien, danach Direktor und künstlerischer Leiter bei Norbert Langer & Söhne, Deutsch-Liebau/Mähren, 1907 Professor an der k.k. Lehranstalt für Textilindustrie in Brünn (tschech.: Brno), Quelle: Maß und Freiheit, Textilkunst im Jugendstil ..., von B. Hardtwig, Hirmer Verlag 2010.

Katalog-Nr.: 2545
Limit: 160,00 €, Zuschlag: 420,00 €

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Tischdecke Alois Bohla

Entwurf um 1900, Ausführung wohl Norbert Langer & Söhne, feiner cremefarbener Leinendamast mit floralem Jugendstildekor, umlaufende Bordüre sowie großes Mittelquadrat mit wiederholender Bordüre aus mehrteiligem Streifenband mit blütenakzentuierter Linienbegrenzung und anschließender, zum Mittelfeld emporstrebender und in sich geschlossener Zone aus Blütenbaum und flankierender Beerenhecke im Rapport, in den vier Ecken eingewebtes Künstlersignet AB (im Kreis) sowie ein gesticktes Besitzermonogramm VO, etwas fleckig, Maße 400 x 190 cm. Info: passend zu Position 2544 und 2545.Künstlerinfo: österr. Entwerfer und Designer (1864 in Freudenthal/Österreichisch-Schlesien bis nach ca. 1910 unbekannt), 1883–88 Kunstgewerbeschule Wien, danach Direktor und künstlerischer Leiter bei Norbert Langer & Söhne, Deutsch-Liebau/Mähren, 1907 Professor an der k.k. Lehranstalt für Textilindustrie in Brünn (tschech.: Brno), Quelle: Maß und Freiheit, Textilkunst im Jugendstil ..., von B. Hardtwig, Hirmer Verlag 2010.

Katalog-Nr.: 2546
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 310,00 €

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Zwölf Gebilddamast-Handtücher Jugendstil

Anfang 20. Jh., weißer Halbleinendamast, gespiegeltes Motiv aus zwei großen Topfpflanzen, Lorbeer- und Blütenkranz sowie Schleifenzier, gesticktes Besitzermonogramm H.K., ein Tuch fleckig, Maße 107 x 49 cm.

Katalog-Nr.: 2547
Limit: 60,00 €, Zuschlag: 200,00 €

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Zwölf Handtücher Jugendstil

um 1900, cremefarbener Halbleinendamast, an den Schmalseiten jeweils aus Jugendstilelement organisch wachsendes und zum zentralen Blütenmedaillon emporstrebendes Blütenbukett, Längsseiten mit Ornamentbandbegrenzung, gesticktes Besitzermonogramm WM, vereinzelt etwas liegefleckig, Maße 105 x 48 cm.

Katalog-Nr.: 2548
Limit: 20,00 €, Zuschlag: 50,00 €

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Wandbehang Jugendstil

im Duktus der Scherrebeker Kunstwebschule, um 1920, unsigniert, Baumwoll-Bildwirkerei in Erdtönen, rückseitige Ansicht einer Fischerin vor Travemünder Kulisse mit Spruch: Wo ins Meer geht die Trave lasst Hütten uns baun, Schmalseiten mit Fransen, diese an Oberkante geknotet für Wandbefestigung, Maße gesamt 140 x 82 cm.

Katalog-Nr.: 2549
Limit: 80,00 €, Zuschlag: 80,00 €

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